Die besten Online-Routenplaner

Wer in den Urlaub fährt, oder Freunde besuchen möchte, muss sich nicht mehr mit einem Berg aus Karten herumschlagen. Die schnellste Route zum Ziel zu finden, ist mittlerweile nur noch ein Aufwand von wenigen Mausklicks.
Die verfügbaren Online-Routenplaner sind zu großen Teilen qualitativ so hochwertig, dass man sich getrost ihren Vorschlägen anvertrauen kann.
Der große Vorteil dabei: Auf kostenpflichtige Angebote muss nicht zurückgegriffen werden. Auch kostenlose Routenplaner erfüllen ihren Zweck voll und ganz. Die Bedienung geht bei allen leicht von der Hand und stellt auch ohne Vorkenntnisse kein Problem dar.
Im Folgenden sollen einige vorgestellt sowie die Vor- und Nachteile beleuchtet werden.

maps.nokia.com

Maps24 und Nokia haben sich zusammengetan und bieten mit ihrem Online-Routenplaner einen hervorragenden Service an. Er zeichnet sich besonders durch seine gute Routenberechnung aus. Auch schwierige Zieladressen werden schnell gefunden und stellen bei der Routenberechnung kein Problem dar. Im Vergleich zu anderen Anbietern finden sich hier darüber hinaus recht detaillierte Stadtkarten. Auch die Planungsfunktionen sind überdurchschnittlich umfangreich.

maps.google.de

Der sicherlich bekanntest Online-Routenplaner ist Google Maps. Die Routenberechnung funktioniert hier hervorragend und das Ergebnis steht besonders schnell zur Verfügung. Außerdem gibt es die Möglichkeit sowohl sich sowohl die schnellste, als auch die kürzeste Strecke anzeigen zu lassen. So kann man die Route den eigenen Bedürfnissen anpassen. Eine Besonderheit sind die vielen Zwischenstopps, die sich bei der Routenplanung einfügen lassen. Gerade bei einer Fahrt mit vielen Stopps sehr hilfreich. Des Weiteren finden sich viele Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants, etc. an der Strecke.

www.falk.de

Der bekannte Hersteller von Reiseführern hat auch einen eigenen Online-Routenplaner, der sich durchaus sehen lassen kann. Die Routenberechnung ist solide und lässt keinen Ärger aufkommen. Auch die Wegbeschreibungen, die dazu angegeben werden, sind sehr anschaulich und verständlich. Allerdings ist die Bedienung der Karte umständlicher als bei vergleichbaren Anbietern. Dafür lassen sich hier Hotels, Restaurants und Läden in der Umgebung direkt anzeigen.

static.routes.tomtom.com/

Der Routenplaner von TomTom bietet eine solide Routenberechnung. Die Strecke ist schnell verfügbar und wird dank des sehr guten Kartenmaterials auch anschaulich präsentiert. Die Bedienung ist sehr übersichtlich und leicht verständlich. Außerdem werden Baustellen und die aktuelle Verkehrssituation in die Streckenplanung mit einbezogen. Allerdings lassen sich auf der Strecke keine Zwischenstopps einplanen.

Alle vorgestellten Anbieter bieten einen verlässlichen Online-Routenplaner, aus denen man sich den heraussuchen kann, der den eigenen Ansprüchen am besten gerecht wird.

Unsere Link-Tipps:

Testen Sie mal von web.de den neuen Routenplaner  oder schauen Sie sich mal marcopolo oder maps.adac.de/an.

Und wen interessiert, dass die Europäer an einer konkurrrenzfähigen Alternative zu GPS arbeiten, sollte den Artikel von der Süddeutschen lesen.

Und wer genau wissen möchte, wie das Satellitennavigationssystem funktioniert, der kann sich gerne folgendes Video anschauen:

Gaspreisvergleich: Nicht nur für Erdgasautos nützlich

Der Gaspreisvergleich im Internet wird von Verbraucherschützern und der Stiftung Warentest empfohlen, er sollte regelmäßig durchgeführt werden. Online-Rechner unterstützen den Preisvergleich, über die Eingabe der eigenen Postleitzahl und des persönlichen Verbrauchs kann zudem der günstigste Tarif ermittelt werden.

Wie wird ein Gaspreisvergleich durchgeführt?
Es wird auf dem Online-Rechner die eigene Postleitzahl und der Jahresverbrauch der letzten Abrechnung eingegeben (in Kilowattstunden). Wenn dieser nicht bekannt ist, schätzt der Online-Rechner aufgrund der eigenen Haushaltsgröße den Jahresverbrauch. Das gibt zwar keine genaue Auskunft über einen möglichen Tarif, aber ein Vergleich zwischen verschiedenen Anbietern ist auf diese Weise ebenso durchzuführen. Die Postleitzahl wiederum ist entscheidend, weil Gas durch Leitungen geschickt wird, die Kosten verursachen. Der Tarifrechner ermittelt, wie weit Sie es bis zum nächsten günstigen Versorger haben.
Für einen genauen Vergleich können Sie nun verschiedene Tarifoptionen einstellen. Dazu gehört, dass Sie Tarife mit Vorkasse und Kaution gänzlich ausschließen. Das wird empfohlen, es muss aber nicht in jedem Fall so eingestellt werden. Man geht aus Vorsicht davon aus, dass ein Anbieter, der von Ihnen Vorkasse erhalten hat, diese im Falle seiner Insolvenz in der Regel nicht zurückerstatten kann. Insolvenzen sind allerdings sehr selten, im Jahr 2011 wurde bundesweit ein einziger Fall bekannt. Die Tarife sind preiswerter, wenn Vorkasse gezahlt wird.
Des Weiteren können Optionen wie Biogas und Klimatarife eingestellt werden, mit einem einmaligen Wechselbonus und mit vollständiger oder eingeschränkter Preisgarantie. Den Wechselbonus sollte jeder Verbraucher mitnehmen, wenn er schon den Anbieter wechselt. Die Preisgarantie wirkt sich positiv aus, wenn a) der Preis auch niedrig ist und wenn b) mit eventuell steigenden Gaspreisen zu rechnen ist. Bei sinkenden Gaspreisen hingegen würden Sie durch eine Preisgarantie irgendwann mehr bezahlen als nötig. Deshalb sollte sie auf etwa ein Jahr gewählt werden.

Was ist bei den Gaspreisen zu erwarten?
Es heißt zwar stereotyp, dass die Gaspreise ständig weiter steigen werden, allerdings ist so etwas nie ausgemachte Sache. Sie können auch einmal sinken, beispielsweise bei lahmender Weltkonjunktur und dadurch sinkenden Rohstoffpreisen. In den letzten Jahren jedoch geht der Trend leider strikt nach oben. Es sind auch nicht nur Rohstoffpreise, die auf den heimischen Gaspreis durchschlagen, sondern auch Steuern und Gebühren, die aufgrund politischer Entscheidungen auf die Energiepreise aufgeschlagen werden. Deutschland hat eine Energiewende eingeläutet, es will mehr in erneuerbare Energien investieren. Hierzu können auch Steuern erhöht werden, ein Bestandteil des Gaspreises ist die Ökosteuer. Daher ist eine künftige Prognose über den Gaspreis Ende des Jahres 2011 sehr schwer anzustellen, ein Gaspreis Vergleich lohnt sich immer.
Experten gehen davon aus, das Erdgas im Jahr 2020 der zweitwichtigste Energieträger in Deutschland sein wird. Die Abschaltung von Atomkraftwerken im Jahr 2011 muss kompensiert werden, am schnellsten geht das über Erdgas. Ein steigender Bedarf dürfte steigende Preise verursachen, dem können jedoch wieder Tendenzen auf dem Weltmarkt entgegenwirken. Wenn es hier aber auch zu steigenden Rohstoffpreisen kommt, wäre die Entwicklung für deutsche Gasverbraucher fatal. In diesem Moment könnte eine Preisspirale nach oben drohen. Vergleichen Sie daher stets die Gaspreise im Internet, hier sind für eine Kleinfamilie Ersparnisse von bis zu 800 Euro jährlich möglich.

Hier meine persönlichen Link-Tipps:

verivox.de -  Mein Favorit für den Gasvergleich

gasanbieter-vergleichen.com – Schritt für Schritt-Anleitung zum einfachen Wechsel des Gasanbieters

battletech-newsletter.de – interessante Infos zum Gasvergleich

Und abschließend noch ein sehenswertes Video zum Gasvergleich:

Die 5 besten Navigationssysteme

Bei den Navigationsgeräten sind im Jahr 2011 Navigon und Garmin Spitze, die beiden Hersteller belegen allein 4 der ersten 5 Plätze. Ein Falk-Navi gesellt sich noch dazu (Platz 5), auf den Plätzen 6 und 7 folgt Medion, TomTom belegt erst Platz 8.

Testergebnisse und Features

Bei den Tests, die beispielsweise Computer BILD durchführt, wird ein klares Preis-Leistungs-Verhältnis ermittelt. TomTom liegt mit dem Go Live 1000 unter anderem deshalb so weit hinten, weil das Gerät 221 Euro kostet (Testsieger Navigon 70 Premium ist für 252 Euro zu haben), dabei aber kaum mehr Features aufweist als ein preiswerteres Falk Vision für 184 Euro. Die relativ billigen Navigon 40 Premium (142 Euro) und Garmin nüvi 1490Tpro (145 Euro) auf den Plätzen 2 und 3 weisen wiederum in abgespeckten Versionen für einen äußerst günstigen Preis immer noch ausreichend Komfort auf.

Die 5 Erstplatzierten

-Platz 1: Navigon 70 Premium Live: Es trumpft mit einem großen Bildschirm auf, die Zieleingabe geschieht zügig, ein Mobilfunk-Modul unterstützt die Sonderziel-Suche via Google. Ebenfalls über das Web landen Verkehrsmeldungen auf dem Schirm. Die Livedienste sind 15 Monate lang kostenlos. Die Routenberechnung ist vorbildlich, lediglich für den eigenen Standort braucht das Navi etwas länger. Preis im Oktober 2011: 252 Euro.

-Platz 2: Garmin nüvi 3790T: So flach wie ein iPhone, bei der Drehung dreht sich auch der Bildschirminhalt. Ein sehr hoch auflösendes Display blendet nachts ab, die Position wird schnell angezeigt, die Routen waren plausibel. Lediglich der Akku hält nur 2,5 Stunden. Das integrierte Kartenmaterial ist vorbildlich, auch Problemadressen werden gefunden. Preis im Oktober 2011: 245 Euro.

-Platz 3: Garmin nüvi 1490Tpro: Der Bildschirm ist hell und sehr groß, für die aktuelle Position braucht das Gerät eine Weile. Testrouten werden jedoch sehr schnell errechnet. Lediglich bei Staumeldungen wurde die Ankunftszeit nicht relational verschoben (eine Staumeldung von 2 Minuten verschiebt die Ankunft um 20 Minuten, das ist nicht logisch). Auch hier hält der Akku nur 2,5 Stunden. Preis im Oktober 2011: 145 Euro.

-Platz 4: Navigon 40 Premium: Für die aktuelle Position benötigt es etwa zwei Minuten, dafür funktioniert die Zieleingabe sehr komfortabel und flott, auch häufige Sonderziele (Tankstellen, Parkplätze) können sehr einfach aufgenommen werden. Sehr praxistaugliche Routenvorschläge und präzise Sprachangaben werten das Navi auf, die Schwächen werden durch den niedrigen Preis kompensiert: nur 142 Euro im Oktober 2011.

-Platz 5: Falk Vision 700: Die Sprachansagen sind perfekt, hinzu kommt eine einzigartige Fußgängernavigation. Mit diesem Navi können Sie auch Bus oder Bahn fahren. Für Autofahrer hingegen wurden bisweilen nicht ganz so perfekte Routen vorgeschlagen, auch einige Sonderziele fehlten und waren auch über das implementierte Google Earth nicht zu finden. Der Preis liegt bei 184 Euro.

Hier ein paar interessante Blogs für Euch:

http://www.kostenlos.de/medion-tagesspecial-navigationssystem-billig-000008281400.html

http://benzinimblut.com/news/navigationssystem-vergleich/3242/

http://www.produkt-news.com/automobile/auto-zubehor/erfahrungsbericht-navigationssystem-44

Wie teuer ist die Umrüstung beim Auto auf Gas und was muss man berücksichtigen?

Die Kosten für die Umrüstung auf Autogas bewegen sich pauschal zwischen 1.300 bis 2.450 Euro je nach Art der Anlage und der Größe des Motors. Der Umbau amortisiert sich durch die niedrigen Kraftstoffpreise für Autogas bei einer jährlichen Laufleistung von nur 10.000 Km nach durchschnittlich drei Jahren.

Was ist Autogas?
Das in Ottomotoren einsetzbare Autogas ist LPG (Liquefied Petroleum Gas), es ist nicht mit den Flüssiggassorten LNG und CNG zu verwechseln. Es entsteht als Nebenprodukt bei der Erdölraffinerie und ist daher entsprechend preiswert. Zudem werden große Steuervorteile auf LPG gewährt, die vorläufig bis zum Jahr 2018 festgeschrieben sind. Diese Vorteile beruhen auf der umweltfreundlichen Verbrennung von LPG, gegenüber Benzin werden Stickoxide um 80 Prozent, CO2 um 15 Prozent und Kohlenwasserstoffe um 50 Prozent reduziert. Auch die Abgasreinigung in Katalysatoren funktioniert bei LPG sehr effektiv. Diese Vorteile bestehen sogar trotz des geringfügigen mengenmäßigen Mehrverbrauchs (etwa 5 bis 15 Prozent je nach Anlage und Motortemperatur). Da Autogas gut komprimierbar ist und einen höheren Brennwert als Benzin hat, erhöht sich die Reichweite des Fahrzeugs erheblich, 1.000 km sind mit einer Tankfüllung möglich. Die Fahrzeuge werden allerdings bivalent betrieben, das heißt mit LPG und einem Benzintank gleichzeitig. Dadurch sind 1.300 bis 1.400 km ohne Tankstopp realistisch. Nahezu alle Ottomotoren können auf Autogas umgerüstet werden, wodurch auch Wartungskosten sinken. Der Durchschnittspreis für LPG-Kraftstoff liegt im Herbst 2011 bei rund 74 Cent pro Liter.

Die Umrüstung und ihre Kosten
Es werden für die Umrüstung teilweise Kosten von nur 1.100 Euro und auch von bis zu 3.500 Euro genannt, das sind Extremwerte. Eine Recherche bei führenden Anbietern ergab, abhängig von der Zahl der Zylinder, ab 1.300 Euro für 3-Zylinder, ab 1.450 Euro für 4 bis 5 Zylinder und ab 1.500 Euro für 6 bis 8 Zylinder. Hierbei ist zu beachten, dass verschiedene Techniken eingesetzt werden, nicht jede davon ist für jeden Motor geeignet. Grundsätzlich werden die Fahrzeuge mit Benzin gestartet, bei Erreichen der Betriebstemperatur erfolgt die Umschaltung auf LPG. Moderne Anlagen nehmen die Umschaltung automatisch vor. Man unterscheidet Anlagen mit Flüssigeinspritzung (DI- oder LPi-Anlagen), sequenzielle Anlagen und Venturianlagen. Jede von ihnen ist für bestimmte Motoren besonders geeignet. Die Umrüster erstellen daher auf Anfrage kostenlose Hilfestellung und Preiskalkulationen je nach Fahrzeugtyp. Die Automobilhersteller geben diese Hilfestellung (noch) nicht. Auch für Benzin-Direkteinspritzer (TSI und FSI) gibt es inzwischen Autogasanlagen, zu unterscheiden ist zwischen der Benzin-Beimengung (VSI-DI-System) oder den Flüssig-Einspritzern (LPi).
Bei den Kosten für die Umrüstung ist in Rechnung zu stellen, dass das Fahrzeug durch den TÜV muss, was in den Preisen einer deutschen Werkstatt enthalten ist, einer polnischen oder tschechischen jedoch nicht. Zudem ist bei einer LPG-Umrüstung auf Qualität zu achten. Im Jahr 2011 wird durchweg, auch von unbefangenen Autoren, eine deutsche Fachwerkstatt empfohlen. Dort sollte für das eigene Fahrzeug ein individueller Kostenvoranschlag eingeholt werden.

Hier ein paar interessante Blogs:

http://web.de/magazine/auto/

http://www.fri-net.net/

 

Gas oder Elektro-Auto? Was ist für die Umwelt besser?

Die Kraftstoffkosten unserer Autos belasten das monatliche Budget erheblich. Die Preise für Benzin und Diesel werden nach den Erwartungen aller Experten künftig weiter steigen. Um die individuelle Mobilität bezahlbar zu halten, suchen viele Autofahrer nach Alternativen für den Kraftstoff oder sogar denn gesamten Antrieb des Fahrzeuges.

Um ein Auto auf den Betrieb mit Gas umzustellen, sind mehrere technisch mehrere Möglichkeiten vorhanden. Als Energieträger kann entweder Erdgas oder Flüssiggas eingesetzt werden. Die Umrüstungen der Motoren und Fahrzeuge verlaufen prinzipiell ähnlich. Im Fahrzeug wird ein druckfester Gastank installiert, der die Prüfkriterien für Unfälle bestanden haben muss. Es sind einzelne Fahrzeuge bereits ab Werk mit einer Gasanlage für Ergas oder Flüssiggas bestellbar. Bei anderen Autos werden je nach Modell Bausätze zur Nachrüstung angeboten. Das Gas gelangt durch den Eigendruck aus dem Tank in Richtung Motor und muss nicht gepumpt werden. Dort wird es über einen Verdampfer in den Motor geleitet und die Verbrennung von der vorhandenen Motorelektronik gesteuert. Die Tankanlagen werden häufig anstatt des Reserverades eingebaut. Der Benzintank bleibt erhalten und kann weiter genutzt werden, wenn das Gas verbraucht ist.

Elektroautos haben keine Verbrennungsmotoren und produzieren keine Abgase. Ihre Batterie ist wegen ihres Gewichtes meist im Fahrzeugboden untergebracht, um den Schwerpunkt günstig zu gestalten. Der oder die Elektromotoren können Achsen oder einzelne Räder antreiben. Auf ein Getriebe kann bei vielen Elektrofahrzeugen völlig verzichtet werden, wodurch erhebliches Gewicht eingespart wird. Die Motorelektronik versucht die Energie der Batterie beim Rollen und Bremsen durch Rückgewinnung wieder der Batterie zuzuführen. Elektroautos haben dennoch relativ geringe Reichweiten von etwa 100 km. Einzelne Fahrzeuge erreichen mehr als 300 km Reichweite, sie sind jedoch sehr teuer. Die Ladezeit einer leeren Batterie kann mehrere Stunden betragen und selbst im Schnellladevorgang sind etwa 1,5 Stunden einzuplanen.

Die Umweltfreundlichkeit der beiden Antriebsarten ist abhängig von ihrer verwendeten Primärenergie. Flüssiggas und Erdgas gehören zu den fossilen Brennstoffen und verursachen Abgase und CO2. Sie sind jedoch umweltfreundlicher und preiswerter als der Betrieb mit Benzin oder Diesel. Ob ein Elektrofahrzeug umweltfreundlicher ist, hängt von der Erzeugungsart des eingespeisten Stroms ab. Bei der Stromerzeugung wird eventuell durch Kohle oder Gas die Umwelt belastet. Atomstrom hinterlässt Entsorgungsprobleme und Gefahren. Nur wenn der für das Elektroauto verwendete Strom aus nachhaltig regenerativen Erzeugungsformen stammt, schlägt das Elektroauto das Gasfahrzeug in der Umweltbilanz. Denkbar für eine ökologische und umweltschonende Stromerzeugung wären hier Wind- oder Solarstrom, Wasserkraft oder Biogasanlagen. Kommen sie zum Einsatz, ist das Elektroauto deutlich umweltfreundlicher als ein gasbetriebenes Fahrzeug.

Interessante Blogs:

http://www.emissionslos.com/

http://www.mein-elektroauto.com/

Video – Elektro-Auto

Wie ermittelt man den Wert eines Gebrauchtswagens?

Die Suche nach einem Gebrauchtwagen ist eine spannende, aber teilweise auch recht mühsame Angelegenheit. Schließlich finden sich meistens eine ganze Reihe potenzieller Fahrzeuge im gewünschten Preisbereich, sodass die Frage, welches Angebot nun das beste ist, schnell zum entscheidenden Faktor wird. Doch die Wertermittlung eines Gebrauchtwagens birgt einige Tücken, hängt sie doch von etlichen Faktoren ab, bei denen auch noch die Gewichtung richtig eingeschätzt wird. Um das vermeintlich komplizierte auf das einfache zu reduzieren, bietet es sich deshalb an, nach einem festen Schema vorzugehen, dessen Punkt-für-Punkt-Struktur keine Übersicht vermissen lässt.

Faktor 1: Vergleiche mit dem Automarkt
Eine der ältesten Weisheiten der freien Marktwirtschaft besagt, dass der Wert eines Objekts nicht von Natur aus festgelegt ist, sondern immer genau so viel beträgt, wie Käufer zu zahlen bereit sind. Dieses alte Lied – das Lied von Angebot und Nachfrage – wird auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt immer wieder bestätigt. Ein Blick auf andere, möglichst gleichwertige Modelle ist deswegen der erste Schritt, um dem Wert des Autos ein Stück näher zu kommen. Wichtig hierbei ist vor allem das Markenimage des Fahrzeugherstellers, da dieses maßgeblich über den Wertverlust entscheidet. In jedem Fall gibt es dank der großen Autobörsen im Internet stets die Möglichkeit, anhand von anderen Modellen einen ersten Referenzpunkt zu erstellen.

Faktor 2: Auf- und Abwertungen des Autos
Nun wird es detailliert. Der mit Abstand wichtigste Faktor ist, ob der Gebrauchtwagen ein Unfallfahrzeug ist, oder nicht. Ist er es tatsächlich, führt dies direkt zu einer gewaltigen Wertminderung – selbst dann, wenn der Schaden völlig behoben wurde. Ist das Auto dagegen in Ordnung, spielen Faktoren wie Laufleistung, erneuerte Verschleißteile und Zusatzinvestitionen wie hochwertige Car Hifi-Systeme eine Rolle. Die Gewichtung der Faktoren entspricht dabei genau der genannten Reihenfolge; so sind die gefahrenen Kilometer eines Autos wesentlich wichtiger als etwa ein neues Radio oder neue Sitzbezüge.
Nicht zu vergessen ist auch die Frage nach Achtfachbereifung. Da ein zweiter Satz Reifen im Gebrauchtwagenhandel nur als optionale Zugabe zu verstehen ist, wertet ein vorhandener zweiter Satz das Gesamtpaket ein wenig auf. Dabei gilt natürlich: je neuer die Reifen, desto besser.

Faktor 3 und Tipp zugleich: Sich an den Profis orientieren
Es ist sicher nie verkehrt, all die genannten Punkte zu kennen. Zum Abgleich der Einschätzung ist es jedoch sinnvoll, eine datenbankgenerierte Wertermittlung im Internet vornehmen zu lassen. Diese ist kostenlos und dauert nur wenige Sekunden, an deren Ende der ungefähre Wert des Gebrauchtwagens steht. Zu beachten ist dabei jedoch, dass Faktoren wie Verschleißteile und anstehende Reparaturen nicht immer in die Rechnung einfließen. Der Computer kann also bloß eine sehr deutliche Richtung vorgeben, für die Endsumme allerdings ist auch ein wenig Eigeninitiative nötig.

Und was Sie beim Gebrauchtwagencheck alles berücksichtigen sollten, sehen Sie im folgenden Video:

Diesel soll teurer werden

Diesel soll nach einer Vorlage der EU-Kommission teurer werden. Die Steuervorteile, bislang der stärkste Anreiz für den Kauf eines Dieselfahrzeuges, sollen gekippt werden. Der Kraftstoff soll sogar weit höher als Benzin besteuert werden. Nach dem E10-Flop fragen Autofahrer nun nach Alternativen. Möglicherweise könnte sich Erdgas in größerem Stil als bisher durchsetzen.

Die Diesel-Pläne der EU-Kommission

Wenn die Kommission ihre Pläne wahr macht, würde Diesel in Zukunft um 17 Prozent höher besteuert als Benzin. Ein Liter Diesel würde in Deutschland dann um 30 Cent teurer. Werner Langen, Chef der CDU/CSU-Euroabgeordneten, sprach von einer Bestrafung für sparsame Diesel-Fahrer. Das Konzept für die Diesel-Steuer stammt vom litauischen EU-Steuer-Kommissar Algirdas Semetana. Mitte Juni 2011 will er einen Gesetzesentwurf vorlegen, der eine Vereinheitlichung für europäische Mindeststeuersätze der Kraftstoffe Heizöl, Benzin und Diesel vorsieht. Die Besteuerung würde künftig nach Energiegehalt und CO2-Ausstoß erfolgen, Diesel müsste damit höher besteuert werden, sein Energiegehalt liegt über dem von Benzin. Bei der Übernahme der Pläne hätte das für deutsche Fahrer eines Dieselfahrzeuges dramatische Konsequenzen. Die Mineralölsteuer liegt gegenwärtig bei 66 Cent für Benzin und 47 Cent für Diesel. Für Diesel müsste sie nach den Plänen auf 77 Cent steigen, eine 64%-tige Erhöhung. Die Aktion wäre gegen alle wirtschaftliche Vernunft.

E10 wird kaum getankt

Der Kraftstoff E10 bleibt derweil ein Ladenhüter, allen Beschwichtigungsversuchen und Fahrzeuglisten zum Trotz. Die Diskussion zu Beginn des Jahres 2011 war eindeutig genug. Genaueres über den möglichen Motorenverschleiß durch E10 wird man in ein bis zwei Jahren wissen, wenn es aus den Werkstätten belastbare Ergebnisse über Schäden durch E10 gibt – oder auch nicht. Der ADAC hat in einer Studie im April 2011 vorläufig einen Mehrverbrauch von 1,5 Kraftstoff beim Tanken von E10 konstatiert, aber das dürfte nicht wirklich ins Gewicht fallen. Die Angst vor Schäden am Fahrzeug ist wesentlich gravierender, zumal diese schon nach einmaliger Betankung eintreten können. Von den Herstellern kamen zum Teil widersprüchliche Angaben, welches Fahrzeug genau E10 verträgt. Das trägt zur Vertrauensbildung nicht bei. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, und das sind die meisten Autofahrer, verzichtet auf E10. Auf www.knittel.de/ gibt es einige Infos mehr zu dem neuen Treibstoff.

Erdgas als Alternative?

Erdgas wird als Kraftstoff noch bis 2018 steuerlich begünstigt und bringt unschlagbare Kostenvorteile. Die Umrüstung amortisiert sich in der Regel innerhalb eines Jahres. Auch technisch ist es anderen Kraftstoffen ebenbürtig, sodass man sich fragt, warum noch nicht mehr Autofahrer umgestiegen sind. Vielleicht liegt es nur an der mangelnden Aufklärung. Im öffentlichen Nahverkehr fahren weltweit viele Busse und Taxis ausschließlich mit Erdgas.

Fakten über E-10

E10 ist ein Kraftstoff, der seit Anfang des Jahres 2011 an den Tankstellen angeboten wird und für eine Vielzahl an Diskussionen, Unsicherheiten und Protesten geführt hat.

Ziele der E10 Einführung

Die Europäische Union möchte bis zum Jahr 2020 den gesamten CO2 Ausstoß um 20% verringern. Aufgrund dessen verpflichtet die europäische Richtlinie über die Kraftstoffqualität alle Mitgliedsländer einen Kraftstoff auf den Markt zu bringen, der bis zu zehn Prozent an Bioethanol enthält. Die Europäische Union möchte mit der Einführung dieses E10 Kraftstoffes die Abhängigkeiten, an die Öl fördernden Staaten reduzieren und auch den CO2 Ausstoß minimieren, da Bioethanol als klimaneutral gilt. Dieser Effekt der Reduktion des CO2 Ausstoßes wird aber von zahlreichen Umweltorganisationen bezweifelt, da zur Herstellung von Bioethanol große Agrarflächen bereitgestellt werden müssen und so Waldflächen gerodet werden, was wieder negativ in die Umweltbilanz wirkt.

E10

E10 ist eigentlich nichts anderes als das alte Super-Benzin mit einem erhöhten Bioethanolanteil von nun 10%, statt wie früher 5%. Doch diese Erhöhnung um 5% kann zu zahlreichen unerwünschten chemischen Nebenwirkungen führen und daher vertragen nicht alle Autos den neuen Kraftstoff. Deshalb sollte man überprüfen, ob denn sein Automobil vom Hersteller für das Betanken mit E10 freigegeben wurde. Die Deutsche Treuhand Automobil GmbH (DAT) sammelt diese Daten und hat diese in einer Verträglichkeitsliste im Internet veröffentlicht. So kann nun jeder überprüfen, ob sein Auto freigegeben wurde.

Ethanol

Ethanol ist ein Alkohol, welcher sich aufgrund seiner Mischbarkeit mit Benzin optimal für einen Kraftstoffmix eignet. Das Bioethanol wird dabei vor allem aus Zuckerrohr in Brasilien gewonnen, aber auch in Deutschland kann man Ethanol vor allem aus Zuckerrüben, aber auch aus Weizen, Roggen oder sogar Mais gewinnen. Da diese Letztgenannten aber eher zu Lebensmitteln verarbeitet werden, ist dies eher selten.

Verträglichkeit

Aufgrund des hohen Alkoholanteils kann es, vor allem bei Bauteilen aus Aluminium, zu Korrosion kommen, wodurch das Bauteil zerstört werden kann. Weiterhin kann der Alkohol Kunststoffe angreifen, wobei es zu Undichtigkeiten kommen kann. Gerade Neufahrzeuge haben in der Regel keine Probleme mit E10, doch bei Automobilen, vor allem bei Autos, welche vor 2000 gebaut wurden, sollte die Verträglichkeit mit dem Hersteller abgeklärt werden.

Umweltschutz

Generell verursachen Biokraftstoffe weniger CO2 und auch die natürlichen Erdölvorkommen werden geschont. Bioethanol hat grundsätzlich eine neutrale CO2 Bilanz, da nur das CO2 verbrannt wird, welches die Pflanze während der Wachstumsphase aus der Atmosphäre aufgenommen wird. Doch wenn man auch den CO2 Anteil in die Rechnung aufnimmt, welcher für den Anbau, die Verarbeitung und die Rodung von Flächen für den Anbau frei wird, ist die CO2 Bilanz nicht mehr ausgeglichen und in manchen Fällen sogar wieder negativ. Generell ist ein höherer Bioethanolanteil eigentlich eine gute Möglichkeit von den fossilen Brennstoffen los zu kommen, doch muss die Rechnung mit allen Beteiligten gemacht werden und daher ist der Nutzen für den Umweltschutz umstritten.